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Ratgeber

Was kostet eine Räumung? Zahlen, Faktoren, Fallen

Von € 290 fürs Kellerabteil bis zur projektierten Betriebsauflösung: So entstehen Räumungspreise – und so vergleichen Sie richtig.

Die Richtwerte 2026

Räumungen kosten in Wien aktuell: Kellerabteil € 290–500, Wohnung bis 45 m² € 690–1.100, Wohnung bis 90 m² € 990–2.000, Haus ab € 1.990, Gewerbeflächen ab € 890 je nach Fläche und Inventar. Immer enthalten sein sollten: Arbeitszeit, Fahrzeug, Abtransport samt Abfuhrkosten, besenreine Übergabe. Fragen Sie explizit nach – hier verstecken unseriöse Anbieter ihre Nachforderungen.

Die vier Preisfaktoren

Volumen: Kubikmeter schlagen Quadratmeter – eine leere 90-m²-Wohnung ist billiger als ein vollgestopftes Kellerabteil-Labyrinth. Zugänglichkeit: Stockwerk, Lift, Trageweg, Ladezone. Inhalt: normaler Hausrat vs. Heikles, Bauschutt oder Spezialfälle (Klavier, Tresor). Termin: Express in 48 Stunden ist machbar, hat aber seinen Wert – planbare Termine sind günstiger.

Der Gegenposten: Anrechnung

Verwertbares Inventar senkt den Preis: Möbel, Geräte, Werkzeug, bei Betrieben Maschinen und Warenreste. Bei Verlassenschaften macht die Anrechnung oft 15–30 % aus. Wichtig ist Transparenz: Bruttopreis, Anrechnungsposten und Endpreis gehören einzeln ins Angebot – Pauschal-Aussagen wie „rechnen wir eh ein“ sind ein Warnsignal.

Räumung mit Doku: was Profis extra brauchen

Hausverwaltungen, Eigentümer und Kuratoren brauchen Belege: Foto-Doku vorher/nachher, Übergabeprotokoll, Abfuhr-Dokumentation. Bei uns kostet diese Dokumentation nichts extra – bei anderen Anbietern fragen Sie besser vorher. Für delogierungsnahe Räumungen gilt zusätzlich: Nur mit klarer Rechtsgrundlage und sauberer Verwahrungs-Doku arbeiten lassen.

Drei ehrliche Spartipps

Erstens: Fotos schicken statt blind Termine vereinbaren – präzise Angebote verhindern Aufschläge. Zweitens: Flexibles Zeitfenster nennen; Räumungen, die sich in bestehende Touren einfügen, sind günstiger. Drittens: Alles in einen Auftrag packen (Wohnung + Keller + Dachboden) – eine Anfahrt, eine Logistik, ein besserer Preis.

Angebote vergleichen: die Positionen, die zählen

Zwei Angebote mit derselben Endsumme können völlig Unterschiedliches bedeuten. Prüfen Sie deshalb Position für Position:

  • Fixpreis oder Stundensatz mit offenem Ende?
  • Sind Anfahrt, Verladung und kompletter Abtransport enthalten?
  • Steht die Wertanrechnung als eigener Abzug im Angebot?
  • Ist die besenreine Übergabe ausdrücklich zugesagt?
  • Ist der Stichtag schriftlich bestätigt?

Fehlt einer dieser Punkte, ist die genannte Summe eine Schätzung und keine Zusage – der Unterschied zeigt sich erst am Räumtag.

Abrechnung für Verwaltungen, Kanzleien und Notariate

Professionelle Auftraggeber brauchen mehr als eine Summe. Üblich ist bei uns: Rechnung an die Hausverwaltung, die Eigentümergemeinschaft, die Kanzlei oder direkt an die Verlassenschaft, mit Objektadresse, Top-Nummer und einer Leistungsbeschreibung, die eine Weiterverrechnung trägt. Bei mehreren Objekten fassen wir zu einer Sammelabrechnung zusammen, bei laufender Zusammenarbeit gibt es einen festen Ansprechpartner. Angebot, Auftragsbestätigung und Rechnung tragen dieselben Positionen – das erspart Rückfragen in der Buchhaltung.

Häufige Fragen

Was kostet eine Räumung pro Kubikmeter?

Als Faustzahl inklusive Abtransport: € 45–75 pro m³ je nach Räumgut und Zugänglichkeit. Seriöser ist die Objekt-Kalkulation nach Besichtigung – m³-Schätzungen am Telefon liegen notorisch daneben.

Warum sind manche Anbieter so viel billiger?

Meist fehlt etwas: Abfuhrkosten „extra nach Aufwand“, keine Rechnung, kein Gewerbe, Abtransport auf fragwürdigen Wegen. Illegale Ablagerungen können auf Auftraggeber zurückfallen – der billigste Anbieter ist dann der teuerste.

Übernimmt die Hausverwaltung Räumungskosten?

Grundsätzlich zahlt, wer räumen lässt. Nach Mietende kann der Vermieter nachweisliche Räumungskosten von Kaution oder Verlassenschaft fordern. Verwaltungen beauftragen uns oft direkt – mit Abrechnung an die Eigentümergemeinschaft.

Ist die Besichtigung wirklich kostenlos – auch ohne Auftrag?

Ja, und ohne Bedingungen: Wir sehen uns das Objekt an oder werten Ihre Fotos und Videos aus, Sie bekommen einen schriftlichen Fixpreis. Sagen Sie danach ab, entstehen keine Kosten. Auch einen zweiten Termin, etwa nach Rücksprache mit Erben, Eigentümern oder der Verwaltung, verrechnen wir nicht.

Stichtag steht? Wir auch.

Rufen Sie an oder schreiben Sie per WhatsApp – Sie erfahren sofort, ob Ihr Termin machbar ist. Und dann halten wir ihn.

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